Archive for October, 2009
Radquer Steinmaur
Das Radquer Steinmaur zählte dieses Jahr zu den Selektionsrennen für die EM in zwei Wochen in Belgien. Deshalb wollte ich heute gut fahren… Doch wie viele Andere habe auch ich die erste Kältewelle nicht ganz unbeschadet überlebt; ich habe mir eine Erkältung mit erheblichen Halsschmerzen zugezogen (Deshalb habe ich auch dieses “komische” Halsband im Rennen getragen). Doch wie schon gesagt, angesichts des Selektionsrennens wollte ich dennoch einen Start riskieren. Wegen einem Rad, welches an der Bremse schliff, was ich erst kurz vor dem Start merkte, welches wir natürlich reparierten, verpasste ich leider das Einschreiben und ich konnte mich ganz hinten anstellen (wieder einmal). Der Parcours war schätzungsweise zu 80% auf Wiesen und die restlichen 20% auf Ter, Schotter und Waldweg. Die Wiesenpartien waren untendurch gefrohren aber ganz an der Oberfläche wegen des zeitweisen Regens wie Schmierseife!
Vom Start an konnte ich bereits einige Plätze gut machen und im Durchschnitt jede weitere Runde mehr als 5 weiter Plätze, bis ich mich auf dem guten 6 Rang befand. Danach wechselte ich das Rad, da es doch sehr schmutzig war. Auf dem zweiten Rad, welches ganz leicht anders war, fühlte ich mich nicht mehr so wohl, zudem stürzte ich in der Abfahrt und während einer Runde verlor ich wieder 5 Plätze, bis ich wieder das Rad wechseln konnte und meine Wetkampfmaschiene fahren konnte. Doch es hatte wohl nicht am Rennrad gelegen, dass ich plötzlich so schlecht fuhr. Mir war ganz einfach die Luft draussen und es ging nichts mehr. Ich konnte weder die Konzentration für die doch recht technischen Kurven aufbringen noch irgendwie richtig in die Pedale treten, so dass ich noch auf den 16.Rang zurückviel. Ich gehe davon aus, dass es wegen der Krankheit ist, die mich doch recht schwer geschwächt hat.
Fehraltdorf
Das erste (inter)nationale Radquer in dieser Saison fand in Fehraltdorf statt. Auf trockenem Untergrund war der Parcours wenig technisch, bis auf die vielen Rasenkurven, welche vor allem mir zu schaffen machen. Mir unerklärlich musste ich mich bei der Startaufstellung fast ganz hinten aufstellen. Während des Rennens konnte ich mich noch auf den 15. Rang hervorarbeiten was aber meiner Meinung nach nicht das bestmöglichste Resultat war. Positiv war, dass mein Material hervorragend war, wofür ich meinem Sponsor Campione Celeste und Roland Glaus danken möchte.
Quercup Schwarzhaeusern
Nach dem letzten Renne am Samstag vorher, wo ich das halbe Velo demoliert hate, war mein heutiges Ziel nur ohne Defekt über die Runden zu kommen. Das Rennen war ein Handicaprennen mit den Masters-Fahrern 1,5 Minuten vor uns Junioren und Amateuren und 30 Sekunden später die Elitefahrern. Nach einem verhaltenen Start konnte ich mich hinter zwei Elitefahrern auf ungefährdeten dritten Rang halten, bis ich einen Plattfuss hatte. Zwar konnte ich das Hinterrad wechseln (in diesem Trainingsrennen gab es keine Wechselzonen), dies dauerte jedoch lange und ich verlor viele Plätze. In der letzten Viertelstunde von insgesamt drei konnte ich mich wieder auf den 5 Schlussrang hervorfahren. Die Leistung war gut, aber einmal mehr hatte ich etwas Pech und so hoffe ich, dass meine Pechsträne für diese Saison vorbei ist…
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