Archive for May, 2009

Auffahrts-Renn-Wochenende

Das späte Erscheinen meines Rennberichtes hat nur einen Grund: Ich bin enttäuscht. Eigentlich gibt es keinen Grund zur Enttäuschung, da die schlechten Resultate teilweise durch meine Fehler erklärbar sind… Aber von vorne: Nachdem ich am Mittwoch Abend ein gutes Zeitfahren, ich war eine halbe Minute schneller als im letzten Jahr, abgeliefert hatte, war ich ziemlich motiviert für das Rennwochenende, welches aus einem kurzen Bergrennen am Samstag und dem Nationalen Rennen in Schattdorf bestand. Da ich in Schattdorf im Vorjahr knapp zweiter geworden war, hatte ich mir viel vorgenommen und ging deshalb am Samstag nicht ganz ans Limit. Ich erreichte trotzdem den 9 Rang, nur unwesentlich hinter guten Kletterspezialisten.. Zusammen mit Simon Pellaud übernachtete ich in einer Jugendherberge, so dass ich am nächsten Tag eigentlich gut ausgeruht in Schattdorf am Start stand. Leider liess ich ausser acht, dass es sehr heiss war und ich wahrscheinlich viel trinken würde. So nahm ich meine sonst üblichen zwei Bidons, welche normalerweise für 90km reichten, für diese 66km mit. Doch schon nach 2 Runden hatte ich den Ersten Bidon leer. Das Zweite bekam ich von einem Betreuer erst in der 6 von 9 Runden (so sind die Vorschriften); doch auch dieses war schon nach einer halben Runde leer!! So bin ich völlig ausgetrocknet das Rennen weitergefahren. Beim Entscheidenden Angriff des späteren Spitzenduos vermochte ich zwar eine Nachführattacke starten, doch wegen des Austrocknens ging ich nach wenigen hundert Metern ein. Im Schlussspurt konnte ich mich noch auf den 22 Rang retten; angesichts meiner Fehlkalkulation ein “normales” Ergebnis.

Tuesday, May 26th, 2009 Uncategorized No Comments

Enttäuschung an der Bernerrundfahrt

Als ich um vier Uhr am Morgen bereits meine Spaghetti ass, kam meine Schwester gerade vom Ausgang nach Hause. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch von einer guten Leistung überzeugt, was sich bis zum erreichen der ersten von drei Frienisberg-Passagen nicht änderte. Die Strecke führte heute ausserdem noch über den Innerberg was auf den 100km eine Höhendifferenz von1500m ausmachte= also ein Bergrennen. Und dieser Frienisberg hatte es richtig in sich, so dass ich schon bei der ersten Passage abgehängt wurde. Ich konnte aber mit einer kleinen Gruppe kurz nachher wieder aufschliessen ohne gross Kraft zu verlieren. Nun war meine Devise so wenig Kraft zu verbrauchen, damit ich die weiteren Passagen gut überstehen würde. Und tatsächlich, bei der zweiten Passage konnte ich relativ gut mithalten und war oben unter den paar Besten. Bei der dritten Passage verlor ich allerdings sehr viel und brauchte bis zum Innerberg (10km) um das kleiner gewordene Feld wieder einzuholen. Dabei verlor ich aber zu viel Kraft. Taktisch extrem falsch Attackierte ich dann in der Abfahrt, was mir natürlich liegt, ich wurde aber eingeholt und hatte nun noch schlechtere Beine für den Sprint. Diesen vermasselte ich dann vollkommen, was die Enttäuschung perfekt machte. Immerhin: Wenn schon einen schlechten Tag haben, dann aber richtig!! So wurde es mein rangmässig schlechtestes Rennen meiner bisherigen “Karriere”.

Sunday, May 10th, 2009 Uncategorized No Comments

2. in Frauenfeld

Nach langen zwei Wochen ohne Rennen war ich heute sehr motiviert, ein gutes Resultat heraus zu fahren. Um 03:30 Uhr aufgestanden ging es Richtung Frauenfeld, wo wir bereits um 07:40 Uhr im Nebel starteten. Es war recht kühl auf dem mit einem 3km harten Anstieg gespickten 18km langen Parcours, den es 5 Mal zu umfahren galt. Den aus meiner Sicht einzigen Fehler, den ich in diesem Rennen machte, passierte in der zweiten Runde, als ich zu weit hinten in den Anstieg ging als die entscheidende Attacke passierte. So musste ich einen enormen Kraftaufwand betreiben um alleine in die entstandene 8er-Gruppe zu fahren. Mit der Neunergruppe kamen wir schnell voran und schufen ein immer grösser werdendes Loch. Doch jedes Mal am Anstieg viel ich bis auf 200m zurück, welche ich auf der Kuppe wieder unter grossen Kraftaufwand schliessen musste! Im Schlusssprint hatte ich das richtige Hinterrad und war ideal positioniert. Leider fehlte mir nun die Kraft und Explosivität, welche ich zum jeweiligen Lochschliessen aufwenden musste und ich wurde dennoch Zweiter… Dieses gute Ergebnis stimmt mich positiv auf dien nächste Wochen stattfindende Berner-Rundfahrt

Sunday, May 3rd, 2009 Uncategorized 4 Comments