Archive for April, 2009

Lancy

Nach einer Woche, in der ich mich von der Erkältung bei Paris-Roubaix erholen musste, war mein Ziel des Rennens in Lancy lediglich zu trainieren. Deshalb scholss ich ungewohnt viele Löcher und fuhr sonst taktisch relativ schlecht. Ich konnte zwischenzeitlich in einer 3ergruppe ausreissen, doch als wir wieder eingeholt wurden, war ich kaputt. Ich musste gar kämpfen um bei den Anstiegen nicht den Anschluss zu verlieren. Deshalb ging ich ohne Erwartungen in den Sprint nach 105km, indem es nur noch um Platz vier ging (eine 3er Gruppe war uneinholbar ausgerissen). 300m vor dem Ziel musste das gesamte Feld um einen Kreisel, so dass man in Einerkolonne in den Sprint ging. Dies gefiel mir, da man mehr Platz haben würde (nach dem Kreisel; vor dem Kreisel würde es einen Platzkampf geben…). Ich konnte aus der Dritten Position im Kreisel den Sprint gut anziehen und wurde vom Feld noch zweiter, für meine schlechten Beine ein gutes Ergebnis. Leider wurde der Sprint, welcher, wie beschrieben, sehr eng vor dem Kreisel wurde von einem Massensturz überschattet, der sich ein paar Plätze hinter mir ereignete!

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Sunday, April 19th, 2009 Uncategorized No Comments

Paris-Roubaix

Am Tag vor Paris-Roubaix sind wir einen Teil der Strecke abfahren gegangen (darunter Paves-Stücke wie den Carefour de l’arbre) Zum ersten Mal habe ich gemerkt, wie richtig hart diese Paves zu fahren sind. Meine bisherige Meinung, mit Quererfahrung sei dies zu schaffen, traf komplett nicht zu. Das holpern der zum Teil schlimmen und langen Pavéabschnitten macht einen kaputt… Dummerweise habe ich mich von der Erkältung letzter woche noch nicht erholt und bin immer noch angeschlagen. So hat sich mein Ziel für morgen auf das Erreichen des Ziels in Roubaix ohne sturz oder Defekt vermindert!

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Saturday, April 11th, 2009 Uncategorized No Comments

Rennbericht Fully

Nach nur zwei Stunden Schlaf war ich etwas verunsichert, ob ich eine gute Leistung erbringen könnte, zumal ich am Vortag ja derart schlechte Beine hatte. So startete ich als letzter im Feld und ging nicht auf die Attacken am Anfang ein. So machten sich 2 Fahrer auf und davon, darunter Simon Pellaud. Zu Zweit war es auf der Flachen Strecke (mit einem monströsen Anstieg) aber schwer und so holten wir sie nach der Hälfte des Rennens (50km) wieder ein. Danach ging es aber auf der Geraden im Gegenwind mit Attacken weiter. Es entstand eine Vierergruppe. Spontan startete ich eine Attacke und konnte so zu der Gruppe alleine aufschliessen. Das Gleiche gelang auch Gregory Hugentobler, so dass wir schlussendliche eine 6er-Gruppe waren die sehr gut harmonierte. Wir gewannen schnell Abstand; leider leistete ich ein wenig zu viel Führungsarbeit. Dies machte sich am einzigen Anstieg bemerkbar, bei dem ich am Limit nur knapp mithalten konnte. Kurz vor dem Ziel startete Micha Egli einen Angriff aus dieser Gruppe, so dass sie komplett zerfiel. Ich fuhr danach zu dritt in der Verfolgergruppe und war nur kurz davor, Krämpfe zu erhalten. Im Sprint um Platz zwei gegen die Hugentobler Brüder wurde ich zweiter = 3. Rang. Ein gutes Ergebnis, obwohl der Sieg nicht weit entfernt gewesen wäre… Am Freitag geht es dann nach Paris-Roubaix mit der Nationalmannschaft; ich freue mich schon riesig auf dieses Erlebnis!

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Sunday, April 5th, 2009 Uncategorized No Comments

Rennbericht Bussigny

Nachdem ich im letzten Jahr 4. und im vorletzten Jahr 2. geworden bin, habe ich mir für dieses Jahr viel für dieses Rennen vorgenommen. Doch schon beim Einfahren merkte ich, dass meine Beine heute nicht die Besten sind. Die Strecke war dieses Jahr etwas anders; sie führt auf 3 Runden à 31km über einen sehr hügeligen und anspruchsvollen Parcours. Das Rennen begann sehr schnell, d.h. es wurde sehr viel attackiert und auch ich versuchte es einige Male. Leider war es wieder einmal schwierig eine funktionierende Gruppe auszulösen. In der zweiten Runde hätten wir es fast geschafft. Doch am Ende der zweiten Runde spürte ich meine müden Beine wieder und ich hielt michvon nun an zurück. So konnte, wieder einmal, ein unbekannter Fahrer sich davon schleichen und rettete so einen knappen Vorsprung ins Ziel. Selber versuchte ich es nochmal 2,5km vor dem Ziel, doch die drei mir folgenden Fahrer halfen nicht zu führen. So hatte ich saure Beine schon am Anfang des Bergsprints und konnte so noch den 11 Rang holen.  Morgen starte ich dann um 08:00 Uhr zum 106km langen Rennen in Fully, welches ich im letzten Jahr gewonnen hatte…

Saturday, April 4th, 2009 Uncategorized No Comments