Archive for November, 2008
Rennbericht Bützberg 30.11.2009
Dieses Rennen ist mein Heimrennen, so hatte ich mir gerade nach dem guten Rennen der vergangenen Woche einiges vorgenommen! Zusammen mit Claude Koster und Roland reisten wir schon am Samstag nach Bützberg. Die Strecke war wie jedes Jahr sehr anstrengend. Zwar hatte es Passagen, wo man sich gut erholen konnte, doch die drei steilen Aufstiege pro Runde machten vor allem mir schwer zu schaffen.
In das Rennen startete ich extrem schlecht. Aus der zweiten Reihe startend wurde ich auf der rechten Seite eingeklemmt und ging als 17 in die erste Passage. Langsam konnte ich mich in den ersten zwei Runden bis auf Rang 12 hervor arbeiten, doch dabei verlor ich viel Kraft und konnte mich nicht mehr erholen. So kämpfte ich auf dieser Position bis drei Runden vor Schluss. Dort konnte ich mich lösen und auf Position 11 vorrücken. In der letzten Runde konnte ich gar noch den 10 Rang erreichen. Nach dem guten Rennen in Meilen war es ein Schritt zurück, doch bin ich insgesamt zufrieden.
Radquer Meilen 23.11.08
Heute war die Strecke schon von Beginn an relativ matschig. Dies freute mich irgendwie, da ich ein gutes Gefühl hatte. Der Start gelang mir verhalten, doch konnte ich mich nach einer halben Runde, wo ich normalerweise erste Ermüdungserscheinungen zeige nach vorne arbeiten. Nach zwei gefahrenen Runden fand ich mich auf position 5 wieder, mit guten Chancen noch weiter nach vorne zu kommen. Voller euphorie ab dem guten Start beschloss ich, diese Position erstmals zu halten. Dies gelang mir bis drei Runden vor Schluss. In einer Matsch-Gras-Abfahrt rutschte mir das Vorderrad weg und ich konnte das Gefühl einer Schlammrutschbahn erleben. Doch durch dieses Missgeschick verlor ich einen Rang und, noch schlimmer, die Konzentration. Auf den letzten zwei Runden musste ich ganze 4 Fahrer vorbeilassen, da ich nochmal ausrutschte und sonst technisch miserabel fuhr. Grund dafür sind für mich die Erschöpfungserscheinungen, welche sich in Form mangelnder Konzentration wiederspiegelten. Am Schluss landete ich auf dem 9.Rang, welches das Beste bisherige Ergebnis ist. Dieses Rennen stimmt mich positiv, da ich gesehen habe, dass nicht mehr allzu viel fehlt, bis ich weiter vorne mitfahren kann!
Junioren-Nationalmannschaft
Gerade eben habe ich das E-Mail erhalten: Ich bin 2009 Mitglied der U19-Junioren-Nationalmannschaft. Dies freut mich sehr; es ist das Resultat einer sehr guten Saison, welche ich 2008 gefahren bin, indem ich das Gesamtklassement gewonnen hatte. Die Junioren-Nati ist ein erster Schritt, welcher mir die Möglichkeit gibt, im Ausland Rennen zu bestreiten. Die Juioren Nationalmannschaft wurde stark eingeschränkt, so dass bedauerlicherweise nur noch sechs Fahrer dieser angehören, andererseits werden wir so besser betreut… Leider wurden viele andere gute Athleten um diese Chance gebracht.
Der Verband Swiss-Cycling ist im Moment mit grossen finanziellen Problemen behaftet, so dass die Unterstützung für die Jungen und das Anwerben der Jungen eingeschränkt werden musste. Dies ist sehr bedauerlich, jedoch in der momentanen Finanzsituation nachvollziehbar. Wenn irgendwer also den Verband unterstützen will, so könne Sie Mitglied werden und von guten Angeboten (z.B. Thömus-Gutschein) porfitieren.
Rennbericht Frenkendorf 09.11.2008
Auf der Strecke wo im letzten Jahr die Scheizermeisterschaft stattfand, hatte ich gute Erfahrungen; wurde ich doch im Jahr zuvor Zweiter; hinter Lukas Müller. Heute hatte ich wieder das Glück aus der ersten Reihe starten zu können. Dieser gelang mir gut, doch wurde ich in einer Kurve nach aussen getrieben und fand mich an 10 Position wieder. Diese konnte ich bis etwa 3 Runden vor Schluss halten.
Dort musste ich das Velo wechseln (das Gras, welches durch den Matsch haften blieb, brachte das Risiko eines Defektes….). Mit diesem stürzte ich. Zwar war ich schnell wieder auf dem Rad, doch überholten mich ein paar Fahrer. Und genau in diesem Moment entstand eine kurze unerklärkliche Blockade in meinem Kopf (welche nicht sein sollte) wo ich während einer Runde vom 8 auf den 17 Rang zurückflog. Einerseits war da auch die Erschöpfung meiner schnellen Runden am Anfang dabei und eben diese Blockade. Auf der letzten Runde konnte ich im Spurt noch den 16 Rang ergattern.
Für mich war es ein gutes Rennen, obwohl ich noch weit zurückgefallen bin. Ich habe doch gemerkt, dass es weiter voran geht und dass ich, wenn ich das ganze Rennen so wie am Anfag fahren kann, gute Platzierungen herausfahren kann.
Radquer Hittnau 02.11.2009
Was ist Radquer? Diese Frage kann ich mit den Eindrücken dieses Rennes beschreiben. Als wir am Samstag gegen Abend mit dem Wohnmobil in Hittnau einfuhren war, soweit man sehen konnte, alles mit Schnee bedeckt. Auf der Radquer-Strecke wurde der Schnee weggeschaufelt worden, damit wir im Gras-Matsch fahren konnten (Durch das Wasser des Schnees wurde der ganze Boden aufgeweicht und die Strecke versankt im Schlamm.) Dies verlangte ein regelmässiger Rennrad-Wechsel (alle Runden). Eigentlich sagt mir solches Wetter zu, doch auf dieser Strecke hatte es eine technische Abfahrt, welche durch den Schlamm nicht leichter wurde. Wieder einmal durfte ich ganz vorne einstehen, die guten Fahrer waren zum Teil an der EM in Frankreich. Am Start kam ich gut weg, doch schaltete auf einen nicht funktionierenden Gang, was mich ins Mittelfeld zurückwarf. Ein Sturz auf ebendieser Abfahrt vollendete das Pech der ersten Runde und ich fand mich beim 20.Rang wieder.So langsam kam ich in Fahrt und konnte wieder ein paar Ränge gut machen. Etwa in der Hälfte des Rennens brach der Schalthebel des Sturz-Radquervelos, so dass ich das Radquervelo von Roland Glaus (Er hatte aufgrund des Wetters noch sein Radquervelo zur Sicherheit mit in die Wechselzone genommen) zum Fahren gebrauchen konnte. Dieses war mir zwar ein bisschen zu klein, jedoch hatte ich eine menge Spass und fuhr in der zweiten Hälfte des Rennens bis auf den 10. Rang nach vorne. Ein weiterer kleiner Schaltaussezer während einer halben Runde brachte mich um den 8. Rang. Doch insgesamt habe ich gemerkt, dass es nach meiner Krankheit langsam wieder bergauf geht und ich nach 40min immer noch einen draufsetzen konnte.
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