Archive for April, 2008

Rennbericht Bikerennen Homberg 19.04.08

Alle Kategorien starteten zusammen! Am Anfang musste man ganz vorne sein, damit man den Anschluss nicht verliert (Wie beim Radquer). Dies gelang mir nicht schlecht, jedoch kämpfte ich mich vom 15 auf den 9 zwischenrang vor. Dort blieb ich während zwei Runden. Die zwei Aufstiege pro Runde waren mörderisch! Jedoch konnte ich immer dort ein Loch aufreissen, welches die hinter mir aber in der Abfahrt wieder schlossen! In der vierten von acht Runden fuhr ich so schnell den Anstieg hoch, dass sie das Loch nicht mehr schliessen konnten! Zu meinem Unglück stürzte ich dann jedoch in der Abfahrt! Zwar hatte ich immer noch ein kleines Loch doch zwei Runden später musste ich wieder zu Boden und lag nun zwischenzeitlich auf dem 11 Rang. In der letzten Runde griff ich am Anstieg an und riskierte soviel ich konnte in der Abfahrt. Nach der zweiten Abfahrt waren die zwei hinter mir jedoch wieder dran. So kam es zum Sprint, welchen ich, da ich als erster aus der Kurve kam, gewann. So gewann ich in meiner Kategorie und insgesamt wurde ich zehnter. Dies freute mich insbesondere, da ich ein Stahlrahmen hatte, die Anderen jedoch leichte Karbonrahmen und da es mein erstes Bike-Rennen war. Nun führe ich die Kantonale Wertung der Bike und der Strassenmeisterschaft in meiner Kategorie an!

Saturday, April 19th, 2008 Uncategorized No Comments

Zeitfahrmaschine und neue Brille

Am Mittwoch konnte ich meine neue Superbrille bei Trendnews abholen! Sie ist die beste Brille die ich je getragen habe, da sie so leicht ist, nicht anschlägt und das Wichtigste: der Schweiss setzt nicht an!!! Ich kann diese Brille nur weiterempfehlen!
Am Freitag dann konnte ich die Walser-Zeitfahrmaschiene bei Campione Celeste abholen. Das ist das beste Zeitfahrvelo, welches vor ein paar Jahren produziert wurde. Ich finde es immer noch das Beste Zeitfahrvelo, welches ich fahren darf, was mich ganz besonders freut!

So möchte ich meinen zwei Sponsoren ganz herzlich danken!!!

Thursday, April 17th, 2008 Uncategorized No Comments

Rennbericht Lancy 13.04.08:

Nach dem gestrigen Sturz und der darauf folgenden Aufholjagd, war ich etwas müde. Ich habe mich zwar am Abend noch gut gepflegt, doch ein gewisses Handicap blieb beibehalten. Ich ging zusammen mit meinem Vater ans Rennen in der Nähe von Genf. Der Start verlief langsam und die ersten Kilometer von den insgesamt 70 km wurden zum Einfahren genutzt. An jedem Anstieg erhöhten wir das Tempo, welches aber nach der anschliessenden Abfahrt wieder gedrosselt wurde. Auf der Strecke hatte es etwa ünf von diesen Anstiegen. Auf der zweiten Runde drosselten wir das Tempo so fest, dass jeder Hobbyradler mithalten gekonnt hätte, da kein Fahrer das Rennen schnell machen wollte (wahrscheinlich waren alle schon vom Vortag kaputt und deshalb froh, dass es nicht allzu streng war!). So lief alles auf einen Sprint heraus, welcher aber umso schneller werden sollte! Etwa 300m vor dem Ziel hatte es einen Kreisel auf der Strasse. Der rechte Weg war länger als der linke, und da alle in der ersten Runde rechts rum sind, wollte ich beim Zielsprint links rum. Gedacht getan, griff ich als alle rechts fuhren auf der linken Seite an, nur einer hat das realisiert: Loic Hugentobler. Ich hatte keine Wahl und musste vollgas fahren! So kam ich als erster aus dem Kreisel und kurz vor dem Ziel konnte Loic mich mit Leichtigkeit übersprinten, da er die ganze Zeit im Windschatten war. Ich wurde guter Zweiter, was nach dem gestrigen Tag ein sehr gutes Ergebnis ist!

Sunday, April 13th, 2008 Uncategorized No Comments

Rennbericht Bussigny 12.04.08

Mein Ziel war es den dritten nationalen Sieg in Folge zu feiern, dafür sprach, dass ich ein Formhoch durchlaufe und letztes Jahr auf dieser Strecke Zweiter wurde. Jedoch war ich müde von der Woche vorher, weil ich beim Thoemus Veloshop gearbeitet hatte. Der Start verlief komisch, da wir neutralisiert hinter einem Auto fahren mussten, welches fast anhielt… Danach wurde das Rennen schnell, aber nicht zu schnell, so dass ich ein bisschen weiter in der Mitte des Feldes fuhr. Doch plötzlich kam ein Auto von links mitten auf die Strasse, und viele Fahrer stürzten, ich auch. Ich war sofort wieder auf dem Rad, doch musste ich feststellen, dass eine Speiche meines Vorderrades gebrochen war. Eigentlich wollte ich langsam ins Ziel fahren, doch ein paar Kilometer später bekam ich ein Rad von einem Betreuer und konnte zusammen mit Felix Bauer und Collin Stüssi die Verfolgung des nun etwa drei bis vier Minuten entfernte Feldes aufnehmen. Die Verfolgung lief gut, da wir, behaupte ich, drei der zehn besten Fahrer in unserer Altersklasse sind… Nach etwa weiteren zwanzig Kilometern riss Collin der Sattel ab, so waren wir nur noch zu zweit. In der Folge überholten wir ein paar Gruppen abgehängter Fahrer. Drei dieser Fahrer konnten unser Tempo mitgehen und halfen uns dem Feld näher zu kommen. Ich leistete dabei einen Grossteil der Führungsarbeit… Dann etwa zwei Kilometer vor dem Ziel holten wir das Feld nach einer vierzig-Kilometer-Aufholjagt ein. Dummerweise setzte ich mich dabei gerade an die Spitze… Im ansteigenden Sprint eroberte ich mir dann den vierten Platz! Nach der horriblen Aufholjagt war das ein äusserst zufriedenstellendes Ergebnis. Für einmal hat sich also mein Nichtaufgabewille ausgezahlt und doch noch ein gutes Ergebnis ergeben!

Saturday, April 12th, 2008 Uncategorized No Comments

Rennbericht Fully 06.04.2008

Als wir aufstanden regnete es bereits. Am Morgentisch waren wir die Ersten vom Hotel und konnten punkt fünf Uhr warme Spaghetti essen. Danach ging es um halb sieben Uhr ans Rennen nach Fully (Martigny, VS). Die ersten paar Kilometer fuhr ich am Schluss des Feldes. Nach etwa sechzehn Kilometern kam der erste und einzige Anstieg, welcher für mich ziemlich lang war. Ich war am Start des Berges etwa in der Mitte des Feldes. Schon am Anfang riss Joel Peter ein kleines Loch auf. Ich konnte jedoch an die Spitze fahren und kurz vor dem Ende griff ich an. Zusammen mit Joel Peter, welcher ebenfalls mitkam, konnten wir ein Loch aufreissen, welches wir auf der ganzen Runde vergrösserten. Das war ziemlich anstrengend, da wir extremen Gegenwind hatten und auf einer schnurgeraden Strasse fahren mussten! Dabei hatten wir immer das Gefühl, dass wir bald eingeholt würden (Wir haben noch keinen Funk, bei dem uns mitgeteilt werden kann, wie die Abstände sind). Deshalb fuhren wir immer Vollgas, was uns auch schwächte. Wir fuhren zusammen bis etwa fünf Kilometer vor dem Ziel. Ich merkte schon vorher, dass die Strapazen gegen den Wind nicht nur mir, sondern viel mehr Joel geschadet hatten. Aus diesem Grund griff ich etwa fünf Kilometer vor dem Ziel an. Dabei versteifte sich ein Kettenglied und die Kette sprang immer. Joel konnte so frühzeitig reagieren, jedoch hatte er die Kraft mir zu folgen nicht mehr. So fuhr ich mit springender Kette und holte dabei noch abgehängte Frauen und Junioren ein. Ich fand einen Gang, indem die Kette nicht mehr sprang und ich ruhig treten konnte. Ich holte das Frauenfeld ein und zog gleich an ihnen vorbei, sie durften und wollten nicht anhängen… So schaffte ich es mit einem Vorsprung von einer Minute auf Joel und drei Minuten auf Hugentobler Loic, welcher ebenfalls ausgerissen war, ins Ziel. Auf der Abfahrt erreichte ich meine neue persönliche Höchstgeschwindigkeit mit 87km/h..

Sunday, April 6th, 2008 Uncategorized No Comments